Advent, Advent

Heute ist der erste Advent. Ich muss gestehen, so weihnachtlich wie das Bild, welches ich für diesen Post erstellt habe, sieht es bei uns nicht aus. Weihnachten wird es bald. Die „Wieh Nacht“ steht schon vor der Tür. Die geweihte Nacht, so sagt man, ist die Nacht, die heilig ist. Es ist aber auch fast genau die Nacht, nach der Wintersonnenwende. Das heißt, wir können uns tatsächlich auf die Ankunft des Lichtes freuen. Soweit wohl die altgermanische Herkunft des Namen und des Datums, was in aller Welt Bedeutung hat.

Das Christkind, die Ankunft des Herrn, Jesu Geburt – unser christlicher Glaube. Wieviele Menschen können es nicht glauben oder nicht mehr glauben? Was ist Glaube eigentlich?

Dazu eine kleine Anekdote.

Albert Einstein hielt nämlich eine Vorlesung über Raum und Zeit, als ein junger Student aufsprang und sagte:“ Das hier ist mir alles zu weit hergeholt und zu spekulativ. Wir sind hier doch nicht in der Kirche. Nach meinem gesunden Menschenverstand kann nur das wahr sein, was man sehen und beweisen kann.“ Darauf antwortete Einstein amüsiert:“ So? Dann kommen sie doch mal nach vorn und legen Sie Ihren gesunden Menschenverstand mal auf den Tisch.“

Glaube ist für mich das Gleiche wie „das sieht jeder anders“ – es ist eine indviduelle Entscheidung, die im besten Fall darauf beruht etwas als eine Überzeugung oder innere Wahrheit anzuerkennen. Und nur das zählt. Glaube entsteht. Man kann nicht glauben, nur weil andere es glauben, die Kirche oder andere heilige Instutionen entscheidet, dass man glauben muss.

Der Glaube kann Berge versetzen, heißt es. Und damit wird schon gesagt, welche Kraft und Macht ein Glaube entfalten kann. Mit dem Glauben an sich selbst kann man alles schaffen und ein schwierieges Leben haben, wenn man an sich zweifelt. Aber so wie eine Überzeugung immer wieder Kraft geben kann sich immer wieder die Krone aufzusetzen und weiterzulaufen, so zerstörerisch kann ein Irrglaube sein.

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